Auf die Berge, fertig, los!
10.01h am 5. Juli 2007. In beschaulichen Bergdorf Partenen im Hochmontafon röhren die Motoren. Der erste Wagen geht auf die Rampe - und startet auf die Sekunde genau.
Einmal im Jahr ist das ganze Alpental Montafon in hellem Aufruhr: zur Silvretta Classic Rallye Montafon, wenn ca. 174 Oldtimer drei Tage lang die Region rund um die Silvretta abfahren. Wertungsprüfungen, Zeit- und Durchfahrtskontrollen halten die Teilnehmer aus 16 Ländern auf Trab.
Zu gewinnen gibt es eine wertvolle Chronoswiss-Uhr, die in limitierter Auflage von nur 25 Stück produziert wurde. Die Königsetappe im Uhrzeigersinn: Auf dem Zifferblatt die entsprechenden Wappen von Vorarlberg, Tirol, Graubünden und dem Fürstentum Liechtenstein.Das Sponsorenteam der hochwertigen Uhrenmarke ging mit drei Autos an den Start: zwei davon Jaguar XK 120, Bj. 1949 und 1954, gesteuert von Inhaber und Gründer Gerd-Rüdiger Lang und Thomas Leukel, Kreativberater; ein Austin Healey MK III mit dem Repräsentanten Wolfgang Schäfer am Lenkrad.
Eine absolute Rarität und Schmuckstück aus dem Mercedes Benz Museum: Der Mercedes-Benz SSK, ein 7-Liter-Reihensechszylinder mit sage und schreibe 225 PS. Und das aus dem Baujahr 1929! Rangiert von Mercedes Benz Museums-Chef Michael Bock persönlich.
Wolfgang Schäfer vom Team Chronoswiss kam auf den 19. Platz. Er fährt bereits seit 10 Jahren mit. "Es macht Spaß, immer wieder mitzufahren. Und jedes Jahr sind neue Strecken dabei".
Unter den ortsansässigen Teilnehmern waren zum zweiten Mal Hannes Schapler, Bäcker aus Schruns, und sein Beifahrer Jürgen Kuster in einem Ford Ranchero, Bj. 1971. "Wir lieben die Region und lernen bei der Rallye Routen kennen, die wir noch nie gefahren sind. Obwohl wir hier leben", sagt Schapler erfreut.
Rock'n Roller Peter Kraus ging mit Co-Pilot Heimo Reschreiter in einer Cobra, Bj. 1959, auf Tournee. Im Stand mit Schirm, bei voller Fahrt unterm Regen durch.
Auch das Team des Sponsors poggenpohl mit schnittigem Fahrstilisten Axel Lies machte sich gut im Ford Mustang des Baujahres 1966 .
13 in 4
v.li.n.re.: Markus Winckelhock, Frank Biela, Hans Herrmann und Jacky Icks. Vier Männer = 13 LeMans-Siege!
Siegesfeier der Elvisse: Dr. Daniel Bock und Stephan Moeller nebst ??? (ist das nicht Hotte aus den Video Kings?) ließen die Trophäen nicht mehr aus den Händen.
